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Plastik Skulptur Objekt

Plastik Skulptur Objekt

Jahrgangsstufe 6

Sportler in Bewegung

Sportler in Bewegung

Thema: Sportler in Bewegung
Bereich: Plastik
Technik: Modellieren, Malen
Material: Blumendraht, Papiermaché, Deckfarben

Die Kinder entwickelten zunächst zeichnerisch und dann als Drahtgerüst die Haltung eines Sportlers in einem typischen Bewegungsmoment. Auch das entsprechende Sportgerät wurde sofort mit eingeplant. Das Drahtskelett wurde auf einer Holzplatte festgeschraubt und dann mit Papiermaché aufgepolstert, so dass menschlich-plastische Formen entstanden. Zum Schluss wurden Figur und Platte der Sportart entsprechend mit Deckfarben bemalt.

Murmelbahn

Murmelbahn

Thema: Kinetik

Bereich: plastisches Gestalten

Technik: Konstruktion

Material: variable Materialien

In jedem Haushalt gibt es unzählige, nicht mehr benötigte Gegenstände, die zu einer bespielbaren Skulptur werden können. Pappröhren, Holzreste, gefalzte Papierreste, Joghurtbecher, all diese Materialien lassen sich in einer Murmelbahn integrieren. Die Auswahl ist unendlich groß und der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Ausgehend von einer stabilen Plattform windet man die Murmelbahn mit Richtungsänderungen und mit raffinierten Sprungelementen bis zum Boden: Je verschlungener und je mehr Wendungen, desto besser.

Bilder

Jahrgangsstufe 7

Titanic

Titanic

Thema: Titanic
Bereich: Plastik
Technik: Modellieren, malen
Material: Ton, Deckfarben

Im Kunstunterricht haben wir uns mit Abbildungen des Schiffes Titanic beschäftigt. Es wurden charakteristische Merkmale des Ozeandampfers gesammelt.
Nach Betrachtung des Filmes "Titanic" haben wir den dort geschilderten Hergang des Unglücks rekonstruiert, sodass sich unterschiedliche Darstellungsmomente des Untergangsszenarios der Titanic ergaben.
Die Schülerinnen und Schüler wählten jeweils einen spezifischen Zeitpunkt aus, um ihn als Momentaufnahme darzustellen.
In Aufbautechnik entstand eine tönerne Hohlplastik, die nach dem Aushärten mit Deckfarben bemalt wurde.

Iglu im Eis

Iglu im Eis

Thema: Iglu im Eis
Bereich: Plastik, Objekt
Technik: Bauen, modellieren, malen
Material: Würfelzucker, Klebstoff, Feilen und Raspeln, Zeitungspapier, Kleister, Deckfarben

Ein Künstler, der sich mit dem Bauen von fantasievollen Behausungen beschäftigt, ist der New Yorker Charles Simonds, ein Künstler, der der Richtung der Individuellen Mythologie zu zurechnen ist.
Aus Ton oder anderen geeigneten Materialien schneidet er kleine Steine, die er zu Mauern, Häusern und Türmen aufschichtet. Er nennt seine Werke "Dwellings". Er errichtet sie für seine "little people", die nur in seiner Fantasie existieren. Er schafft damit Gegenbilder zu ausufernden urbanen Siedlungsräumen.
Die Schülerinnen und Schüler bauten nach den Vorbildern von Simonds ebenfalls eine Behausung. Als Baumaterial nutzten wir Würfelzucker, welcher uns auch durch seine Farbgebung das Thema Iglu vorgab. Eine Behausung im Schnee entstand durch das Zurechtfeilen, Aufschichten und Verkleben der Würfelzuckerstücke. Den schneebedeckten, von Eisschollen zerfurchten Untergrund gestalteten die Schülerinnen und Schüler mit Zeitungspapier. Kleister und weißer Farbe. Ein in Pappmacheetechnik gefertigter Eisbär bevölkert die eisige Landschaft.

Jahrgangsstufe 10

Stabil-Instabil

"Stabil-Instabil" - Mehransichtige Würfelplastik in Auseinandersetzung mit Erwin Heerich

Thema: "Stabil-Instabil" - Mehransichtige Würfelplastik in Auseinandersetzung mit Erwin Heerich

Bereich: Plastik

Material: Papier

Die hier beispielhaft gezeigten Plastiken gehen auf die intensive Auseinandersetzung mit Werken Erwin Heerichs zurück.

1960 vereinfacht Heerich seine Plastiken und entwickelt aus Figuren und Alltagsgegenständen geometrische Körper, die allesamt einem festgelegten Maß unterworfen sind und sich durch Maßeinheiten regulieren lassen. Als Material wählt er zunächst braunen Karton. Im Laufe der 1960er und 1970er Jahre erarbeitet Heerich durch seine Zeichnungen und Kartonplastiken ein Repertoire von Formen, das er bis an sein Lebensende immer wieder kreativ umsetzt. Diese eigene künstlerische Ausdrucksform wird auch als „Universum von Raumkörpern“ bezeichnet. Die Klarheit des Konzepts erlaubt die Umsetzung eines jeden Entwurfs in den unterschiedlichsten Größen und Techniken.

Heerichs spezielle künstlerische Leistung ist die Entdeckung der eigentlich banalen Materialien Papier und Karton als Werkstoff für Plastiken. Aus diesem transitorischen und wertlosen Material schuf er Plastiken von zeitloser Gültigkeit. Die geometrisch exakten Plastiken wurden zu Heerichs individueller Ausdrucksform. Stets liegen den Plastiken entsprechende Zeichnungen zu Grunde. Obschon seine Arbeit auf mathematischer Logik basiert, kommt der kreativen Intuition bei Heerich eine wichtige Rolle zu. Seine rational wirkenden Skulpturen schlagen häufig ins Irrationale um. Denn seine geometrischen und sterometrischen Gebilde wirken oft so kompliziert, dass die Rezipienten sie nicht mehr nur rein rational durchschauen können, sondern nur noch in ihrer sinnlichen Erscheinung erfassen. Heerich vermittelt reine Freude am Spiel mit mathematisch konstruierten Formgebilden.

Jahrgangsstufe 11

Holz

Herausarbeiten einer Holzskulptur

Thema: Herausarbeiten einer Holzskulptur
Bereich: Skulptur
Material: Kantholz, Beitel, Schnitzmesser, Hohleisen, Raspel, Sandpapier

"Das direkte Behauen ist der wahre Weg zum Werk, aber auch der schlechteste für die, die ihn nicht gehen können."
Constantin Brancusi

Das Wort "Skulptur" leitet sich vom lateinischen Verb "sculpere" ab, das "schneiden" oder "schnitzen" bedeutet und damit ein subtraktives, ein wegnehmendes Verfahren beschreibt. Während eine Plastik durch Addition von Material entsteht, wird eine Skulptur durch Abtragen von Material hergestellt.
Viele Holzskulpturen sind auf ihrer Oberfläche nicht gänzlich geglättet, sondern zeigen Spuren der Werkzeuge, mit denen sie angefertigt worden sind. Solche Fakturen steigern zum einen die Aussagekraft, zum anderen ermöglichen sie es, den Arbeitsprozess nachzuvollziehen.

Aufgabe:
Arbeite aus dem hölzernen Werkstoff eine organische Skulptur heraus, die sowohl konkave als auch konvexe Formen aufweist. Der Plastizität kann damit auch ein Rhythmus verliehen werden. Die Skulptur sollte mindestens einen Durchbruch aufweisen. Bearbeite die Oberfläche der Skulptur so, dass sich glatte Flächen mit deutlich sichtbaren Fakturen abwechseln. Die Skulptur kann farbig gefasst werden.

Mit einer Zeichnung auf dem Holzblock wurden zunächst die groben Konturen umrissen. Mit Beitel, Raspel und Hohleisen wurden danach die rohen Formen gewonnen. Feine Raspeln und Schleifpapier dienten zum Zurücknehmen der nicht gewollten Arbeitsspuren und somit zum Steigern der Plastizität.

Büsten aus Plastikmüll

Picassos Kubismus - Büsten aus Plastikmüll

Thema: Picassos Kubismus - Büsten aus Plastikmüll

Bereich: Plastik

Technik: Dreidimensionales Gestalten mit gesammeltem und gereinigtem Plastikmüll

Material: Beton, Draht, Heißkleber, Plastikmüll

PICASSO UND DER KUBISMUS

Künstlerische Haltungen und Sichtweisen zwischen Distanz und Nähe

„Der Kubismus ist weder ein Samenkorn noch ein Fötus, sondern eine Kunst, der es vor allem um die Form geht, und wenn eine Form einmal geschaffen ist, dann ist sie da und lebt ihr eigenes Leben weiter“ Pablo Picasso.

Am Beispiel von Fotografien einer Person aus unterschiedlichen Perspektiven entwerfen die Schüler eine kubistische Fotomontage, welche einen autonomen Formenrhythmus entwickelt und in ihrer angewandten Simultanperspektive die Umsetzung einer dreidimensionalen Büste nahe legt. Dadurch wird das Gestaltungsprinzip des Kubismus nach Picasso produktiv- rezeptiv nachempfunden und eine darstellerische Brücke zwischen Malerei und Plastik/ Skulptur durch die Thematik des Kubismus und die Technik der Fotomontage auf der Metaebene aufgebaut. Die Schüler reflektieren ihren eigenen Umgang mit den unterschiedlichen Arten des Plastikmülls und entwickeln eigenständig Ideen zu möglichen Wiederverwendungen.

Jahrgangsstufe 12

Stühle

Themen der angewandten Kunst

Thema: Themen der angewandten Kunst
Bereich: Objekt
Technik: Verfremden, Modellieren
Material: variable Materialien

Die Gegenüberstellung von Hocker und Thronsessel mag die Spannweite der Kultur- und Designgeschichte des Stuhles verdeutlichen, auch in ihren symbolischen Bezügen.
So wie jeder Alltagsgegenstand hat auch der Stuhl Objektcharakter, den man häufig erst auf den zweiten Blick wahrnimmt. Dass solch ein Alltagsgegenstand in seinem Objektcharakter in das Blickfeld der Künstler gerät, versteht sich von selbst. Beispiele solch künstlerisch verfremdeter Objekte sind die Arbeiten von Joseph Beuys und Antoni Tapies.

Schülerarbeiten:

Der "Dali- Stuhl". Dieser Wachsstuhl erinnert an ein surrealistisches Objekt von Salvador Dali, an dessen Theorien über das Weiche und das Harte als Fundament einer Ästhetik; das Weiche, die zerfließende Ornamentik, das Klebrige, das Biologische, das Faulende, das war Dali.

Der "Spiegel- Stuhl". Wie die Bilder Rene Magrittes wirkt der Stuhl mit dem Spiegel wie eine Konkretisierung der Abbildtheorie Wittgensteins von den Grenzen zwischen Sprache, Bild und Abbild.

"Stuhlgang". Ein Stuhlentwurf mit den Mitteln der Verkehrung, Ironie und Trivialisierung sowie der Reduktion der funktionalen Form. Parallelen zum Fettstuhl eines Joseph Beuys sind erkennbar.

Nest

Nest

Thema: Nest

Bereich: Plastik, Skulptur, Objekt

Technik: freies plastisches Arbeiten

Material: diverse Materialien

Ein Nest, abgeleitet vom Vorgermanisch nizdo, ‚Niederlassung‘, und verwandt mit dem Lateinischen nidus, ‚Nest‘, bezeichnet Baue, die von verschiedenen Tierarten hergestellt werden und ihnen als Schlaf-, Wohn- und Brutstätte dienen. Nester werden von Tieren aus den unterschiedlichsten Materialien gebaut, Zweige, Federn, Moos, gelegentlich kommen auch artifizielle Dinge beim Nestbau vor.

Ein Nest kann aber auch ein Schutzraum, ein Versteck, ein Unterschlupf oder eine Zuflucht sein. Konnotationen zum Nest findet man in Sentenzen, wie etwa: „Man richtet sich ein hübsches Nest ein“, „sich ins gemachte, warme Nest setzen“, „das eigene Nest beschmutzen“ oder „jemandem ein Kuckucksei ins Nest legen“.

Ein Nest ist aber auch ein langweiliger, armseliger, elender, öder Ort, ein Haarknoten, der auch als selbiges bezeichnet wird oder eine Zusammenrottung von suspekten Elementen, die als Nest ausgehoben werden muss.

Mit all den unterschiedlichen Konnotationen haben sich die Schülerinnen und Schüler auseinandergesetzt, um ihr individuelles Nest zu bauen.

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