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Christliches Pflegeverständnis

„Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde“ Mose 1,27 Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Unser Dienst richtet sich auf die ganzheitliche, d.h. die leibliche und seelische Unterstützung des Menschen. So sind auch Leben und Sterben untrennbar miteinander verbunden. Das Leben ist ein ständiger Prozess des Werdens und Vergehens. Den Menschen gerade auch in der Zeit des Sterbens zu begleiten ist uns ein wichtiges Anliegen.
Wir sind dem Doppelgebot der Liebe verpflichtet: einerseits in unserer Beziehung zu Gott und andererseits in unseren Beziehungen zu unseren Mitmenschen.
Hieraus spricht für uns die Verantwortung, die wir übernehmen in der Begegnung mit den Menschen, dass wir sie ermutigen, ihr Leben und ihre Lebensbedingungen aktiv in die Hand zu nehmen und zu gestalten, so dass sie sich bei und mit uns zufrieden und wohlfühlen können.
„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte, und ein Licht auf meinem Weg“ Psalm 119,105
„...Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ Mathäus 25,40 Die praktische Umsetzung des Evangeliums verstehen wir als Diakonisches Handeln. Wir machen durch unser Handeln das Wort Gottes für unsere Mitmenschen erlebbar und verstehbar. Es ist der praktische Dienst der Christen an der Welt. Wir dokumentieren damit die Übereinstimmung von Wort und Tat. Der uns wegen seiner Hilfebedürftigkeit anvertraute Mensch steht im Mittelpunkt unseres Handelns, an ihm orientieren wir uns.
Wir wollen zufriedene Menschen! Hierzu optimieren wir unsere Dienstleistungen ständig: durch einen verbesserten Service, durch die kontinuierliche Qualifizierung unserer Beratung und die Verbesserung unserer Pflege- und Betreuungsangebote. Unsere Kernbereiche stärken wir, indem wir sie kontinuierlich weiterentwickeln und modernisieren. ……….
Unser diakonisches Handeln verstehen wir auch als die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung und die solidarische Interessensvertretung für schwächere Gesellschaftsglieder. Wir stehen für eine Gesellschaft mit sozialer Gerechtigkeit und leisten gerne unseren Beitrag hiefür.
Oder um es mit den Worten von Carl Friedrich von Weizsäcker zu sagen: Kirche hat (zwar) nicht den Auftrag die Welt zu verändern, aber wenn sie ihren Auftrag erfüllt, verändert sich die Welt.
„Suchet der Stadt Bestes,....denn wenn’s ihr wohlgeht, so geht’s euch auch wohl.“
Jeremias 29,7

„Die Schöpfung offenbart ihre Gestaltigkeit in der Begegnung.“ (Martin Buber)