Vorbild - Nachbild
Kunstprojekt GK 11 Goetheschule Essen
Herzliche Einladung zum Besuch der Ausstellung!
In Anlehnung an eine kunsthistorische Unterrichtsreihe zur Chronologie der europäischen Malerei widmete sich der Kurs dem in der Markuskirche aushängenden Gemälde „Anbetung der Hirten“ (1636) des barocken Malers Jakob Jordaens.
Im November 2008 begann das Projekt des Kurses mit einem Besuch der Markuskirche, Bredeney.Das erklärte Ziel der praktisch orientierten Projektreihe war es, das jugendliche Verständnis derartiger religiöser Bilder in eigens entworfenen Nachbildern darzustellen.
In dieser Ausstellung sehen Sie digitale Bearbeitung und Fototechnik genauso wie handwerklich angefertigte Bilder des Kunst GK 11. Somit zeigt die Ausstellung die facettenreiche Aussage- und Wirkungskraft eines Bildes, das auf die Mehrheit der heutigen Gesellschaft ,oberflächlich betrachtet, wenig zeitnah zu sein scheint.
Die Bilder sind noch bis zum 8. März 2009 in der Markuskirche zu sehen.
Die ersten Bilder. In Kürze erscheinen hier weitere und Werkbeschreibungen.
"Moderne Ferne"
In Anlehnung an Jordaens Bild „Anbetung der Hirten“ (1636) versucht unser Projekt die Thematik des Bild anders zu interpretieren. Das barocke Gemälde zeigt die Hoffnung aller Lebewesen auf die Ankunft des Messias. Unser Projekt unterstreicht diese Intention, verweist jedoch zusätzlich darauf, dass der Glaube an eine höhere Macht in jedem Kulturkreis anzutreffen ist.
Technische Umsetzung:
Zur Unterstützung der oben genannten Intention transferierten wir die Verarbeitung des Bildes in den indianischen Kulturkreis Nordamerikas.
Nachdem wir uns über die kulturtypischen Darstellungsweisen kundig gemacht hatten, entwarfen wir ein passendes Konzept. Nach der Konzeption des Motivs entschlossen wir uns, dieses mit Hilfe einer Sandbildtechnik authentischer wirken zu lassen und sprühten die Farbe durch eine Schablone auf den sandigen Untergrund. Zuvor hatten wir den Sand mit Hilfe von Kleister auf einer Sperrholzplatte fixiert.
Bildaussage:
Der Betrachter soll erkennen, dass es in jeder Kultur den Glauben an eine höhere Macht gibt.
Ethnische und kulturelle Differenzen sind irrelevant. Der Betrachter ist aufgerufen, nach den zahlreichen Gemeinsamkeiten der Kulturen zu suchen.
J.Steenken / D. Schulze Schleithoff





