Es gibt wieder eine Chorfahrt
Seit 1984 erarbeitet der Chor der Goetheschule pro Jahr zwei Konzertprogramme und bringt diese in den Schulaufführungen zur Darbietung. Genau wie in diesem Jahr. Zusammen mit Frau Zywietz – Godland probten wir, der Große Chor, das „Requiem“ von Mozart, „Ride the chariot“ und „Deep river“ dieses Mal auch in Odenthal bei Köln. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2007 ging es wieder auf Chorfahrt. Wir fuhren ins Haus Altenberg, in dem wir vom 26. bis zum 28. Mai probten, aßen, schliefen und viel Spaß hatten.
Um 16:15 fuhren wir am Donnerstag mit dem Bus los. Kurz nach unserer Ankunft fand schon die erste Probe statt. Am Abend sahen wir uns den Film „Amadeus“ im englischen Original an. Dieser verdeutlichte den Hintergrund des „Requiem“ und war sehr interessant.
Am nächsten Tag probten wir sehr oft, was alle sehr erschöpfte. Trotzdem spielten wir Fußball gegen den Tölzer Knabenchor, der ebenfalls das Haus Altenberg besuchte, da er einen Auftritt im Altenberger Dom hatte. Aus diesem Grund war auch der Westdeutsche Rundfunk angereist. „Leider“, wie Frau Zywietz – Godland meinte, „nicht wegen uns“. Das Konzert des Knabenchores sollte im Fernsehen übertragen werden. Also sahen wir uns am Abend die Proben für dieses Konzert an, die auch schon in dem beeindruckenden Dom mitgeschnitten wurden, damit Schneidematerial vorhanden sei, falls beim Auftritt am nächsten Tag Pannen auftreten sollten. Aber wir konnten nicht lange bleiben, weil im Kapitelsaal (in dem wir auch probten, wegen des guten Klanges) schon ein Tanzlehrer wartete, der uns Volkstänze aus vielen verschiedenen Ländern näher und beibringen wollte. Dies machte viel Spaß und auch Frau Zywietz – Godland und Herr Godland tanzten begeistert mit. Keiner hätte gedacht, dass diese Tänze so anstrengend wären. So gingen viele nach ihren Pyjama – und Geburtstagspartys zu Bett.
Am nächsten Tag mussten wir früh aufstehen, denn es hieß Koffer packen. Nach weiteren Proben und ein bisschen Yoga holte uns der Reisebus ab und es ging zurück nach Bredeney.
Insgesamt hat uns die Chorfahrt sehr viel gebracht, da mehr Zeit zur Verfügung stand, die Stücke intensiv zu proben.
Lara Förster

