Deutsch Englsich Französisch Spanisch

Die Schule

Das sind wir

Das wollen wir

Geschichte

Unsere Partner

Auslandskontakte

Kooperationsschule

Grundschulen

Mercator Schulclub

RWE-Power

Brasilienprojekt

Fotos

Schulzeitung

Zertifikate

IB-Worldschool

Allgemein

Startseite

Feedback

Archiv

Kontakt

Sitemap

A-Z

Impressum




Seite drucken


Besuch von peruanischen Gastschülern

- bitte klicken -

Zwei Schülerinnen und ein Schüler aus Lima / Perú sind seit dem 6. Februar 2008, an der Goetheschule zu Gast. Sie besuchen die Goetheschule im Rahmen eines Austausches mit Schülern des Bildungsgangs International Baccalaurete und werden bis Ende Februar bei ihren Gastfamilien wohnen und am Unterricht teilnehmen.
Am 21. Februar wurden die Schüler im Rathaus der Stadt Essen von Herrn Bürgermeister Norbert Kleine-Möllhoff empfangen. Begleitet wurden sie zu diesem Empfang durch ihre Gastschüler, durch die Lehrer Margarete Kuhmann Handabaka und Michael Franke und vom Leiter der unterstützenden Organisation inscola, Erich Brenner.
Ein Gegenbesuch der deutschen Schüler in Lima ist in Planung. Organisiert wurde dieser erste IB-Austausch von Frau Kuhmann Handabaka.


Eindrücke von Benjamin Lira Luttges

Am 2. Februar 2008 kamen wir, die drei Austauschschüler aus Peru, Benjamin, Erika und Jimena in Deutschland an. Wir waren Teil eines Austauschprogramms zwischen den IB Schulen Goetheschule Essen und Casuarinas College Lima.

Unser erster Eindruck war der des Karnevals in Düsseldorf, den wir alle in unseren ersten Tagen besichtigten. Es war eine frohe Szenerie. Die Leute feierten in den Straßen, sangen, tanzten zur Musik und grüßten komplett fremde Leute, als ob sie lebenslange Freunde wären. Das zeigte, dass Deutschland eine frohmütige Nation ist.

Als die Karnevalszeit zu Ende war und die Schule wieder begonnen hatte, war der Alltag wieder zurückgekehrt, und wir waren in der Lage, zu erleben, wie sich das tägliche Leben in Deutschland von unserem unterscheidet. Ordnung und Pünktlichkeit waren einige der Merkmale, die uns am meisten auffielen.

Ein anderer Aspekt, der uns beeindruckte, war die Kontaktfreudigkeit der Menschen. Oft sagen die Leute, dass sich Europäer Fremden gegenüber nicht sehr geöffnet zeigen. Wir hatten die Gelegenheit, das Gegenteil, zu erfahren, nämlich, dass die meisten Leute ziemlich offen sind. Wir fühlten uns sehr gut aufgenommen durch unsere Gastfamilien, aber auch Schüler und Lehrer, halfen uns, sich wie zu Hause zu fühlen.

Eine andere Sache, die mich beeindruckte, war dass mir vor meinem Besuch erklärt wurde, dass Essen eine eher verschmutzte und uneinladende Stadt ist, verraucht und verdunkelt wegen des Kohlenbergbaus, der im Ruhrgebiet erfolgt war. Als ich die Stadt besichtigte, hatte ich jedoch einen wirklich guten Eindruck, speziell die groszügige Atmosphäre und die zahlreiche Grünflächen, die Kathedrale und andere Architektur faszinierten mich. Später, bei der Unterhaltung mit meiner Gastmutter fand ich heraus, dass die Zechen im Ruhrgebiet mittlerweile geschlossen wurden und sich die Verschmutzung stark verringert hat.

Auch Kunst und die Kultur im Ruhrgebiet beeindruckten mich. Es war mir unbekannt, dass Essen, eine Stadt von etwa 600 000 Einwohnern, einen großen Konzertsaal und mehrere Opern und Theater besitzt, in denen die berühmtesten Orchester der Welt auftreten.

Essen und seine Umgebung, mit allen seinen Eigenheiten, waren sehr variationsreich. Unterschiedlich von dem, was man mir zuvor berichtet hatte, anders als meine Erwartungen. Essen entsprach nicht meinen Erwartungen, es übertraf sie in höchstem Maße und ich war begeistert.

Benjamin Lira Luttges